This should finally put to rest denial of the holocaust URGENT NEWS
I wanted to give you a heads-up on a story that will be running this Sunday, Dec. 17 (7PM ET/PT on CBS) on 60 MINUTES about a long-secret German archive that houses a treasure trove of information on 17.5 million victims of the Holocaust. The archive, located in the German town of Bad Arolsen, is massive (there are 16 miles of shelving containing 50 million pages of documents) and until recently, was off-limits to the public. But after the German government agreed earlier this year to open the archives, CBS News’ Scott ! Pelley traveled there with three Jewish survivors who were able to see their own Holocaust records. It’s an incredibly moving piece, all the more poignant in the wake of this week’s meeting of Holocaust deniers in Iran. We’re trying to get word out about the story to people who have a special interest in this subject. So we were hoping you’d consider sending out something to your listserve and/or posting something on your website. Further information will also be available on our website, which you’re welcome to link to from yours.
Please feel free to contact me if you have any questions, and thanks for your consideration.
Robin Sanders
CBS News 60 Minutes
phone: 212-975-7598
email: sandersr@cbsnews.com
Seit einiger Zeit besteht die Gefahr, dass effekthaschende Artikel der Eifler Regionalpresse und kommunale Ignoranz den Aspekt des verbrecherischen Nationalsozialismus unbewusst in den Vordergrund stellen.
Zurzeit kumuliert die Erkenntnis, dass ein zurückgeholtes Archiv angeblich belegt, dass fast alle ehemaligen Junker nachweisbar Mörder und Kriegsverbrecher gewesen wären! Da solche Zeitungsberichte offenbar unkontrolliert nicht nur im ländlichen Bereich der Eifel, sondern nachweisbar auch durch Presseagenturen multipliziert werden, könnte die Gefahr eines neonazistischen Protestes bestehen. Und das leider mit Recht!
Die Verantwortlichen des ehemaligen Archivs distanzieren sich mit Recht von den Aussagen dieser Pressemeldungen. Ein belgisches Ministerium teilte mir inzwischen telefonisch mit, dass es gar nicht gestattet sei, ohne ministerielle Genehmigung NS-Akten auszuhändigen, und dass dies natürlich auch nicht geschehen sei!
Unter dem Namen „Jupp“ Weiss wurde ein aus Euskirchen-Flamersheim stammender jüdischer Mitbürger bekannt, der als „Judenältester von Bergen-Belsen“ ein wirklich philanthropisches Lebenswerk vollbracht hat! Ihm ist u.a. die Mitteilung zu verdanken, dass ANNE FRANK in Bergen-Belsen umkam. Ein diesbezüglicher Artikel auf dieser Homepage gibt darüber Aufschluss. Auch in dem Buch JUDAICA – Juden in der Voreifel kann er auf den Seiten 434 bis 446 nachgelesen werden.
Seit etwa zwei Jahrzehnten versucht H.-D. A., ihn in Vorträgen und Artikeln ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Seitdem ist „Jupp“ Weiss auch ganzseitig im Begleitheft zur Ausstellung in Bergen-Belsen verewigt (S.56) und in der Fachliteratur bekannt. In Euskirchen oder gar in Flamersheim erinnert heute nichts mehr an ihn.
In einem Schreiben vom 05. Juni 2006 an den Bürgermeister der Stadt Euskirchen, Dr.Uwe Friedl, schlug H.-D. A. vor, der Stadtrat möge beschließen, eine Straße nach Joseph („Jupp“) Weiss im Stadtgebiet oder im Vorort Flamersheim zu benennen:
„Mit meinem Antrag beabsichtige ich nicht nur, die hervorragende Lebensleistung eines in Flamersheim geborenen jüdischen Mitbürgers zu würdigen, sondern auch die Tatsache, dass dieser inzwischen Euskirchener Stadtteil noch bis zur Weimarer Republik etwa 12% jüdische Einwohner hatte. Mit einer künftigen Joseph („Jupp“)-Weiss-Straße könnte dies exemplarisch gewürdigt werden.“
In diesem Zusammenhang sollte auch der Euskirchener Stadtrat daran erinnert werden, dass der Stadthistoriker H.-D. A. bereits früher ein Mahnmal für die Euskirchener Juden initiiert hatte. Auch die Benennung des Dominikanerinnen-Platzes, der Matthias-Hagen-Schule, der Ettighofer-Straße oder des Dr.Hugo-Oster-Platzes geht auf seine Anregung zurück.
In einem Schreiben vom 21.6.2006 antwortete der Euskirchener Bürgermeister:
Demnächst soll zwar die Verlängerung einer bestehenden Straße im Ortsteil Flamersheim benannt werden. Jedoch wird dieser relativ kurze Straßenabschnitt Ihrem Anliegen und der Person des Herrn Joseph („Jupp“) Weiss nicht gerecht. Ich werde Ihren Vorschlag daher bei der nächsten in Flamersheim zu benennenden Straße dem Rat zur Entscheidung vorlegen.
Der Antrag des Euskirchener Stadthistorikers H.-D. A. an die Verwaltung der Stadt Euskirchen, eine Straße nach Joseph („Jupp“) Weiss (1893-1976) zu benennen, erinnert endlich an einen der berühmtesten Söhne der Kreisstadt. Der aus dem Ortsteil FLAMERSHEIM stammende jüdische Philanthrop ist zwar in der Fachliteratur und besonders in den Niederlanden inzwischen ein Begriff, aber nicht in seiner Heimatstadt. Daher ist es Hans-Peter Hanel zu danken, dass er in seiner beachteten Homepage für den Ortsteil Flamersheim den Beitrag Jupp Weis aus Flamersheim, der Judenälteste von Bergen-Belsen seit Mitte Oktober 2006 publiziert.
Im Jahre 2005 wurde die berühmte editoriale Organisation „shoa“ für den Adolf-Grimme-Preis nominiert und für ihre online- Präsenz ausgezeichnet. Seit einigen Wochen hat diese gemeinnützige und weltverbreitete Initiative, die sich – unter dem Gedanken zivilgesellschaftlichen Engagements – der wissenschaftlich-didaktischen Auseinandersetzung mit dem Thema Drittes Reich, Antisemitismus und Holocaust widmet, die Forschungen von Hans-Dieter Arntz aus Euskirchen aufgegriffen. Dessen inzwischen recht bekannter Artikel Jupp Weiss aus Flamersheim, der Judenälteste von Bergen-Belsen wurde für das Internet übernommen (vgl. www.shoa.de sowie www.hans-dieter-arntz. de).
Engagiert arbeitet das Leo Baeck Institut in Jerusalem unter Leitung von Prof. Mayer mit dem Regionalhistoriker H.D.A. aus Euskirchen-Rheder zusammen, um die posthume Würdigung von Joseph („Jupp“) Weiss aus Flamersheim zu erwirken. Auch der Genealoge Gerald Weiss aus Forest Hills/New York sowie die Angehörigen und Nachfahren in Ra'anana und Jerusalem erweitern zurzeit die neuesten Forschungen von Hans-Dieter Arntz.
Auswirkungen des Buches JUDAICA – Juden in der Voreifel gibt es auch im pädagogischen Bereich. Im Schülerarbeitsheft „Zeitreise 2 / Mittelalter und frühe Neuzeit“ des Klett Verlages (ISBN 3-12-421022-0) wird mit Quellenangabe ein Text von Seite 19 zitiert. Unter der Überschrift „Jüdisches Leben in der Stadt“ (S.16) werden dort den Schülern spezifische Fragen gestellt, deren Inhalt und Antworten zum Unterrichtsstoff der gymnasialen Mittelstufe zählen.
Das Standardwerk Ordensburg Vogelsang 1934-1945 – Erziehung zur politischen Führung im Dritten Reich findet immer mehr Interesse. Nicht nur, dass eine belgische Studentin ihre Examensarbeit über die Dokumentation und den Autor verfasste, sondern auch in der Belletristik und in Sachbüchern ist eine Resonanz festzustellen. Die bekannte Fernseh-Moderatorin Monika Jetter ließ Details in ihr Buch „Mein Kriegsvater – Versuch einer Versöhnung“, Verlag Hoffmann und Campe (ISBN 3-455-09422-8) einfließen. Auch der Schriftsteller Michael Hesemann griff mit genauer Quellenangabe auf Fakten aus dem Buch „Ordensburg Vogelsang“ zurück. Sein umfangreiches Werk „Hitlers Religionen – Die fatale Heilslehre des Nationalsozialismus“ erschien im Verlag Pattloch (ISBN 3-629-01678-2).
Geschichtsvereine oder deren Mitglieder können beim Autor zurzeit noch einige druckfrische Exemplare der 4. Auflage des Buches „Ordensburg Vogelsang 1934-1945“ mit einem Rabatt erhalten. Diesen „Kollegen“ gewährt der Autor einen Nachlass von 3 Euro, wenn sie die entsprechende Zugehörigkeit zu einem eingetragenen Geschichtsverein glaubhaft machen können. Hiermit soll der Dank für die stete Mitarbeit ausgedrückt werden. Diese Ermäßigung ist als private Initiative zu verstehen. Bestellungen dieser 4. Auflage für nur 14 Euro bitte unter: hans-dieter-arntz@gmx.de
Nach dem Erscheinen der 5. Auflage der Dokumentation Ordensburg Vogelsang 1934-1945 – Erziehung zur politischen Führung im Dritten Reich ist das zeitweise vergriffene Buch wieder sehr gefragt. Da der Kümpel Verlag Euskirchen nicht mehr existent ist, firmiert als neuer Verleger der VERLAG LANDPRESSE WEILERSWIST. Die Auslieferung erfolgt über den DRUCK-SERVICE FRANK LANZRATH in Euskirchen (Vgl. Flyer).
Die Dokumentation ist zudem im Buchhandel und im Besucher-Forum der Burg Vogelsang erhältlich. Die Besucher des Nationalparks Eifel haben somit zusätzlich einen sinnvollen Reiseführer. Wegen der Nachfrage aus den USA und England wird demnächst ein englischer Flyer in dieser Homepage erscheinen.
Als besondere Ehre rechnet es sich der Regionalhistoriker H.-D. A. an, dass er am 21.03.2006 eine Einladung der Gedenkstätte Pirna-Sonnenschein bei Dresden erhielt. Als Fachmann für die Thematik ORDENSBURGEN sollte er anlässlich des Symposiums „Eliteformierung als Instrument zur Durchsetzung und Sicherung totalitärer Machtstrukturen im Dritten Reich am Beispiel der Eliteschulen“ referieren. Die Gedenkstätte veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden (Institut für Neuere und Neueste Geschichte und Didaktik der Geschichte) und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung voraussichtlich am 28. Oktober 2006 dieses wissenschaftliche Symposium. Aus dem Rheinland wurde auch noch Prof. Dr. Miller-Kipp von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf eingeladen.
Leider ist die Teilnahme aus zeitlichen Gründen nicht möglich.
Der Euskirchener Regionalhistoriker H.-D.A. initiierte Mahnmale zur Erinnerung an die jüdischen Gemeinden in Rheinbach, Euskirchen, Flamersheim, Kommern oder auch Mechernich. Dasselbe gilt für die Benennung des Dr.Hugo-Oster-Platzes vor dem Euskirchener Amtsgericht.
In seinem Buch Judenverfolgung und Fluchthilfe im deutsch-belgischen Grenzgebiet stellt er den nicht-jüdischen Bäckermeister Andreas Girkens (1883-1944) auf den Seiten 453 – 459 vor, der unter Einsatz seines Lebens der nationalsozialistischen und antisemitischen Weltanschauung des Dritten Reiches Widerstand leistete. Der überzeugte Katholik wurde als „Arier“ selber Opfer der „Reichskristallnacht“ und kam 1944 – nicht ohne Mithilfe einiger Nazis aus Mechernich – als „Judenfreund“ und „Volksverräter“ um.
Im Januar 1991 stellte der Autor Hans-Dieter Arntz den Antrag, in Mechernich eine Straße nach dem Widerstandskämpfer Andreas Girkens zu benennen. Diesen Antrag brachte am 12. Januar 1991 die Kölnische Rundschau in die Öffentlichkeit. Am 21. Februar 1991 berichtete der Kölner Stadtanzeiger über eine „peinliche Diskussion im Mechernicher Stadtrat“ und die Tatsache, dass inzwischen ein „Trampelpfad über das Grab des Nazi-Opfers“ führe.
Mit Hilfe der beiden Voreifeler Zeitungen forcierte H.-D. Arntz Anfang September 1994 den Antrag, den Mechernicher Bäckermeister posthum zu ehren.
Erst im Oktober 1996 avisierten die Mechernicher Ratsherrn eine Andreas-Girkens-Straße im Baugebiet Bruchgasse. Dennoch ließ die Realisierung noch länger auf sich warten. Erst Jahre später entdeckte die Enkelin des Nazi-Opfers, Frau Käthe Schlupkothen, durch Zufall die nach ihrem Großvater benannte Straße in der Nähe des Gymnasiums. Man hatte es nicht für nötig gehalten, sie oder den Antragsteller H.-D.A. zu benachrichtigen.
Die menschliche Haltung des Mechernicher Widerstandskämpfers Andreas Girkens hat seitdem in der katholischen Kirche eine bedeutende Resonanz. In dem Buch von Herbert Arens „Du allein Der Herr – Glaubenszeugen des Bistums Aachen" (Generalvikariat Aachen 1999) erfolgte ein genehmigter Abdruck der Arntz-Forschungen auf den Seiten 57 bis 64. Somit zählt der katholische Bäckermeister zu den „Glaubenszeugen“ und ist im Martyrologium für den Bereich der Bundesrepublik und für die Zeit des 20.Jahrhunderts repräsentativ verewigt.
Das Rheinische Freilichtmuseum in Kommern berücksichtigte für seine Internet-Seiten bezüglich der „Rheinland-Ausstellung“ Passagen aus dem Buch Kriegsende 1944/45 zwischen Ardennen und Rhein. Diese Dokumentation mit über 600 Seiten wurde dreimal im Kümpel Verlag Euskirchen und dann mehrfach in Einzelbänden unter dem Titel Kriegsende 1944/45 im Altkreis Schleiden sowie Kriegsende 1944/45 im Altkreis Euskirchen herausgegeben.
Alle Bücher sind neuerdings vergriffen, aber bei Ebay vereinzelt noch zu erwerben.
Im Rahmen seiner regionalhistorischen Forschungen, die die Zeit des Nationalsozialismus und das damalige Alltagsleben umfassen, kam H.-D. A. in Besitz von 22 Decelith-Schallplatten aus der Zeit 1943/44. Dankenswerterweise wurden sie kostenlos vom Deutschen Rundfunkarchiv in Wiesbaden restauriert und als digitale CDs dem Besitzer zugestellt, der nun eine sinnvolle Auswertung vornehmen kann.
Seit seiner Pensionierung zum 31. 7.2006 ist H.-D. A. damit beschäftigt, die persönlichen Aufzeichnungen des ehemaligen Gauleiters von Köln-Aachen, Josef Grohe´, über die letzten Kriegstage kritisch zu bearbeiten. Diese waren ihm nach einem Interview hierzu überlassen worden.